1857 Julius Plucker, Heinrich Geibler und der Beginn by G. Dorfel, F. Muller

By G. Dorfel, F. Muller

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Denn alle rationale Kritik hat die Form, daß wir versuchen, zu zeigen, daß aus der zu kritisierenden Behauptung unannehmbare Folgerungen abgeleitet werden können. 116). 107, auch vgl. Poppers These 7-11, These 21 in diesem Aufsatz). 62). Wege zur Interessenlehre 41 zierbar ist. Soweit die Interessenlehre ihren Interessenbegriff auf der Notwendigkeit der Überwindung des Positivismus fußen lässt, aber gleichzeitig Popper als deren Hauptdarsteller begreift, stellt sie ihre Gültigkeit selbst in Frage.

Wie wir im unteren Zitat sehen können, sagt Popper daher etwas Ähnliches wie Habermas. „Obwohl die Geschichte keinen Endzweck hat, können wir ihr dennoch unseren Zweck auferlegen. ] Wir sind es, die Zweck und Sinn in die Natur und in die Geschichte einführen. 344). 330f). Wenn allerdings der angebliche Positivist Popper auf Grundlage der gleichen theoretischen Tradition ebenfalls auf die gesellschaftliche Verbesserung durch Ideologiekritik und sprachliche Verständigung aus ist, dann steht gerät Habermas’ dualistische These – nämlich dass das Interesse am Erfolg dem Positivismus und das Interesse an Emanzipation ausschließlich der kritischen Theorie gehöre – vor einem Problem.

Habermas unterstellt ohne weitere Bedenken aber, dass Popper diese Gleichsetzung angenommen habe. „Poppers Festhalten an der Korrespondenztheorie der Wahrheit scheint mir nicht recht konsequent. 51). Während Habermas Poppers Begriffe „Tatsache“ und „Korrespondenz“ gewissermaßen naturalisiert, so scheint mir, dass Popper den so genanntenen Naturalismus51 bekämpft – und zwar konsequent von seiner 1934 erstellten Logik der Forschung bis hin zur Logik der Sozialwissenschaften von 1961. Popper bestimmt unter dem „Naturalismus“ oder dem „Szientismus“ eine methodologische Haltung, die „verlangt, daß die Sozialwissenschaften endlich von den Naturwissenschaften lernen, was wissenschaftliche Methode ist“.

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